Suche  den  Tod!”

Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada

Von Itamar Marcus

 

 


 

 

 

Reaktionen der Internationalen Medien auf den PMW-Report

Zum Titelbild Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihren Kindern seit dem Beginn der Gewaltakte im Oktober 2000 übermittelt hat. Die vier Bilder, welche auf dieser Seite abgebildet sind, wurden einem Kurzfilm entnommen, der im offiziellen Fernsehen der PA (PA-TV) ausgestrahlt wurde. Im dem Kurzfilm werden v.a. Tod, Blut und tote Kinder dargestellt. Im Anschluss an Szenen mit lebenden Kindern wird am Ende des Films ein schwarzer Bildschirm eingeblendet, auf dem auf Arabisch und Englisch die folgende Botschaft erscheint: „Suche den Tod, so wird dir das Leben gegeben”. (Siehe unten)

in den Studios des offiziellen Fernsehens der PA zu einem Interview eingeladen. Neben anderen Themen sprachen sie von ihrem persönlichen Verlangen, den Tod durch Shahada zu erlangen - den Tod für Allah - und darüber, dass  dieser Wunsch, in „jedem palästinensischen Kind” lebe. Es ist auffällig, dass ihr Todeswunsch als ein persönliches Ziel ausgedrückt wurde, ohne Beziehung zum Konflikt mit Israel.

Überzeugt, dass das Sterben für Allah dem Leben vorzuziehen sei, besteht ihr Ziel nicht darin, ein schönes Leben zu leben, sondern den richtigen Tod zu erlangen - Shahada.

 

Nachfolgend Auszüge aus ihren Bemerkungen:

 

Interviewer: „Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass es schön ist?”

Walla: „Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada. Was könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”

Interviewer: „Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische Volk, oder Shahada?”

Walla: „Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida geworden bin.”

Jussra: „Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben, sondern vom Jenseits... Die Kinder Palästinas haben das Konzept akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch Shahada sehr gut ist. Jedes palästinensische Kind, das ungefähr 12 Jahre alt ist, sagt ‘O Herr, ich möchte eine Shahid werden.’” (PA-TV, 9. Juni 2002)

 

Was hat den Todeswunsch unter diesen Kindern ausgelöst, ein Wunsch, der im Gegensatz steht zu grundlegenden Überlebensinstinkten jedes Menschen?

Während des über zweijährigen bewaffneten Konflikts hat sich die PA stark bemüht, ihre eigenen Kinder davon zu überzeugen, dass es keine größere Errungenschaft gibt als den Tod für Allah im Kampf.

„Suche den Tod” war die Botschaft der PA an ihre Kinder über die vielen Medien, die ihr zur Verfügung stehen, einschließlich der Kindersendungen im Fernsehen, des Erziehungswesens, der Kulturprogramme, der Weisungen politischer und religiöser Führer und sogar der entsprechenden Aufmunterungen innerhalb der Familien.

Im November 2000, kaum sechs Wochen nach dem Beginn der Gewaltakte, hat die Palestinian Media Watch (PMW) einen Report veröffentlicht, der die ersten Hinweise dafür dokumentierte, dass dies ein Ziel der PA war. Die offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, glorifizierte Kinder, die in bewaffneten Auseinandersetzungen umkamen, und beschrieb ihren Tod als persönliche Errungenschaft. Über einen 14-Jährigen schrieb sie: „Er folgte dem Ruf Allahs und erlangte die Shahada, nach welcher er sich sehnte.... Er hat die höchsten Stufen bei Allah erreicht...” Die Zeitung berichtete mit Bewunderung, dass die Klassenkameraden des toten Knaben „schworen, dass sie auf dem Weg der Shahada weitergehen würden...” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 9. November 2000) Von anderen Kindern wurde berichtet, dass sie enttäuscht waren, nur verwundet und nicht getötet worden zu sein. Ein verwundeter 13-Jähriger sagte: „Mein Ziel ist es nicht, verwundet zu werden, sondern etwas Höheres: Shahada.” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 8. November 2000) Seit damals hat die PMW zahlreiche Berichte über die Fortschritte dieser PA-Indoktrination und über die vielfältigen Methoden veröffentlicht, welche die PA verwendet, um den Tod für Allah ihren Kindern nicht nur als Ideal darzustellen, sondern als etwas, das von ihnen erwartet wird.

Die Resultate der Indoktrination

In den vergangen Monaten sind die Erfolge der Indoktrinationsbemühungen der PA offenbar geworden. Die oben zitierten Elfjährigen, die den Tod für Allah als ihr Lebensziel beschreiben, und öffentliche Umfragen bestätigen die weitverbreitete Akzeptanz dieser Einstellung: 72-80% der palästinensischen Kinder streben den Tod als Shahids an.

Noch gravierender sind die Fälle, in denen 14-Jährige diese Anweisung der PA erfüllt und Abschiedsbriefe an ihre Eltern hinterlassen haben. Danach machten sie sich in Todeshoffnung zu Selbstmordmissionen auf. In den Abschiedsbriefen der Kinder finden sich wortwörtlich übernommene Sätze aus den PA-Propagandafilmen, die eine direkte Verbindung zwischen der PA-Propaganda und dem Wunsch nach dem Heldentod zeigen.  

 

Die Untersuchung  

Der Bericht wurde im November 2003 aktualisiert.

Die vorliegende Broschüre dokumentiert die Indoktrination der PA, die palästinensischen Kindern nahelegt, den Tod zu suchen. Mit Ausnahme der Äußerungen von Eltern sind alle zitierten Aussagen von der Palästinensischen Autonomiebehörde gelenkt.

 

Teil I: Die Indoktrination der Kinder, den Tod zu suchen

a. Kurze Propagandafilme für Kinder

b. Schulen und Unterrichtsmaterial

c. Kultur

d. Politische Führung

e. Eltern und die palästinensische

 

Teil II: Resultate der Shahada- Indoktrination der PA

a. Altersgruppe 6-9: Todesspiele spielen

b. Altersgruppe 10-13: dem Todeswunsch Ausdruck geben
c. Altersgruppe 14-17: Shahada-Missionen

 

Teil III:
Ergebnisse und Schlussfolgerungen


 

 

Teil I: Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada  

a. Propagandafilme für Kinder

 

Täglich, oftmals für mehrere Stunden, werden am PA-TV kurze Propagandafilme für Kinder gezeigt, die diesen beibringen, Gewalt und Shahada - den Tod für Allah-als ideale Werte zu betrachten, die von ihnen erwartet werden. Nachfolgend drei Beispiele aus Hunderten:

1. Der Abschiedsbrief-Film: „Wie süß ist Shahada” für Kinder

 

Ein Propagandafilm, der die natürliche Furcht eines Kindes vor dem Tod vertreiben soll, stellt Shahada als heroisch und zugleich friedlich dar. Der Held des Films, ein hübscher Schuljunge, lässt einen Abschiedsbrief zurück, in dem er seinen Entschluss, Shahada zu erreichen, erklärt und den Tod, den er sucht, als etwas Wohltuendes beschreibt: „Wie süß ist Shahada.”

Der Film wurde wiederholt von 2000-2002 ausgestrahlt, manchmal dreimal täglich. Nachfolgend Auszüge aus dem Brief des Jungen, die als Begleitlied zu Szenen gesungen werden, die den Jungen dabei zeigen, wie er ruhig seinem Tod entgegen geht:

„Sei nicht traurig, mein Lieber,

und weine nicht über meinen Weggang,

o mein lieber Vater,

für mein Land, Shahada...

Wie süß ist Shahada,

wenn ich dich umarme, O mein Land!...”

Meine Geliebte, meine Mutter,

meine Allerliebste, freue dich über mein Blut

und weine nicht um mich...”

Die Worte „Wie süß ist Shahada, wenn ich dich umarme, o mein Land!”  werden in dem Augenblick gesungen, als man den jugendlichen Schauspieler im Bild oben tot hinfallen und das Land „umarmen” sieht.

 

(PA-TV, Hunderte Male seit dem 7. Mai 2001 ausgestrahlt, kürzlich wieder am 27. September 2002)

2. Der Film „Ich bin der Shahid, meine Mutter”  

„Ich bin der Shahid, o meine Mutter!

Ich habe meinen Namen mit meinem Blut

eingeschrieben...

Ich habe für das Land gebetet

Und ich habe auf die Verheißung gehört,

und wenn ich nicht zurückkehre, weine nicht um mich, meine Mutter! (3x)

Stoße einen Ruf der Freude aus, stoße einen Ruf der Freude aus, meine Mutter!...

Ich bin der Shahid, o meine Mutter!

Ich habe meinen Namen mit meinem Blut eingeschrieben!”

 

 

(PA-TV, viele Male von 2001-2002 gesendet, beginnend am 16. Mai 2001)

3. Der Muhammad Al-Dura Film: „Folge mir” in ein Kinderparadies

 

In einem eindrücklichen Film ruft der berühmteste Kinder-Shahid, Muhammad Al-Dura, dessen Tod im Kreuzfeuer von einem Kameramann aufgenommen und im Fernsehen ausgestrahlt wurde, den palästinensischen Kindern zu: „Folgt mir” zum Paradies. Al-Dura, im Film von einem Kinder-Schauspieler gespielt, wird im Paradies gezeigt, wie er in einen Vergnügungspark geht, einen Drachen steigen lässt und sich am Strand tollt. Das Ziel der sanften Worte und Szenen besteht darin, die natürliche Angst eines Kindes vor dem Tod zu eliminieren: „Wie süß ist der Duft der Shahids...

Ich gehe ohne Furcht, ohne Tränen...”

Der Film beginnt mit der folgenden Einladung Al-Duras, die die ganze Fläche des Bildschirms einnimmt: „Ich winke dir zu, nicht zum Abschied, sondern um zu sagen ‘Folge mir’ (unterschrieben) „Muhammad Al-Dura”

 

 

 

 

Die folgenden beruhigenden Worte stammen aus dem Film:

Erzähler: „Wie süß ist der Duft der Shahids, wie süß ist der Geruch der Erde, deren Durst gelöscht ist durch den Strom von Blut, der aus dem jugendlichen Leib fliesst.”

Sänger: „O Vater, bis wir uns treffen, o Vater, bis wir uns treffen! Ich werde gehen ohne Furcht, ohne Tränen, wie süß ist der Duft der Shahids! Ich werde zu meinem Platz im Himmel gehen, wie süß ist der Duft der Shahids!”

Chor: „Wie süß ist der Duft der Shahids!”

Sänger: „O Vater, bis wir uns treffen, o Vater, bis wir uns treffen!”

 

(PA-TV, 25. Dezember 2000, danach viele Male gesendet)

 

 

b. Schulen und Unterrichtsmaterial

Die Schulbücher des Ministeriums für Erziehung der PA stellen Shahada als ein Ideal dar. So preist z.B. „Das Gedicht des Shahids” das Sehnen nach dem Tod; es enthält folgende Worte: „Ich sehe meinen Tod, aber ich eile ihm entgegen...” Es taucht in Schulbüchern der Klassen 5, 6, 7 und 12 auf. Die Illustration eines toten Kindes (unten), die in einem im September 2001 veröffentlichten Schulbuch enthalten ist, lehrt die Kinder, ein Kind zu identifizieren, das sich nach dem Tod sehnt.

 

1. „Der Shahid” in den Schulbüchern  von vier verschiedenen Klassen

„Ich werde meine Seele in meiner Hand tragen

und sie in den Abgrund der Zerstörung werfen...

Und dann - entweder Leben, zur Freude der Freunde,

oder Tod, zur Wut der Feinde.

Bei deinem Leben! Ich sehe meinen Tod,

aber ich eile ihm entgegen...

Bei deinem Leben! Das ist der Tod von Männern

und wer einen ehrenvollen Tod sucht - hier ist er...”

(„Unsere arabische Sprache” für die 5. Klasse, S. 60. „Unsere schöne Sprache” für die 6. Klasse, Abschnitt 1, S. 47. ”Unsere schöne Sprache” für die 7. Klasse, Abschnitt 1, S. 97. Handbuch zur Verbesserung der arabischen Sprache für die 12. Klasse, S. 84)

2. Schulbücher erziehen zur Shahada

 

„Der Moslem opfert sein Leben für seinen Glauben und zieht in den Dschihad (heiliger Krieg) für Allah. Er schwankt nicht, denn er weiß, dass der Zeitpunkt seines Todes im Voraus bestimmt wurde und dass sein Tod als Shahid im Kampffeld dem Tod im Bett vorzuziehen ist...”

 

(Islamische Erziehung, für die 8. Klasse, S. 176, hrsg. vom Ministerium für Erziehung der PA, basierend auf einem jordanischen Buch, CMIP Report)

 

 

3. In der Schule

 

Das folgende Beispiel - eines von vielen aus der offiziellen Zeitung der PA - zeigt die Unterstützung eines Lehrers für seinen Schüler, der die Shahada anstrebt:

 

„Der Shahid Wajdi Al-Hattab (9. Klasse) hat auf den Ruf Allahs gehört und die Shahada erlangt, nach der er sich gesehnt hat... Er pflegte seinen Freunden zu sagen: ‘Wenn ich ein Shahid werde, sollt ihr einen Kuchen spendieren... er hat erlangt, wonach er sich gesehnt hat. Er hat die höchsten Stufen bei Allah erreicht... (Der Sportlehrer Wajdis sagte:) ‘Wajdi hat mich gebeten, einen Kuchen zu spendieren, wenn er ein Shahid wird...’ Seine Klassenkameraden schworen, dass sie auf dem Weg der Shahada weitergehen würden...”

 

(Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 9. November 2000)

 

4. Höhere Ausbildungsstätten: „Wir hängen nicht am Leben!”

 

Professor Issam Sissalem, Vorsitzender der Historischen Fakultät an der Universität von Gaza und Leiter eines Erziehungsprogrammes beim PA-Fernsehen: „...Allah belohnt die, die Shahids um des Heldentums und der Ehre willen opfern, reichlich. Wir fürchten uns nicht vor dem Tod, und hängen nicht am Leben....”

(PA-TV, 8. September 2002)

 

 

c. Kultur

Viele kulturelle Programme verherrlichen Shahada und die Shahids, die für Allah gestorben sind. Das reguläre Programm des PA- Fernsehens schließt Lieder und Tänze ein, die Szenen von Gewalt begleiten, sowie Äußerungen, die die Bereitschaft, für Allah zu sterben, preisen. Nachfolgend einige Beispiele von kulturellen Sendungen des PA-Fernsehens, welche die Shahada verherrlichen:

 

1. Ein Loblied auf Wafa Idris, die  erste Selbstmordattentäterin

Ein Lied, das Wafa Idris, die erste Selbstmordattentäterin preist, die sich im Zentrum Jerusalems in die Luft sprengte, wurde im PA Fernsehen dreimal in zwei Wochen gesendet. Das Lied erhebt und preist sowohl Idris als auch ihr Selbstmordattentat. Es nennt sie eine „Blüte” und einen „Herzschlag des Stolzes” und zollt der Wahl ihres Todes Applaus: „Du hast Shahada gewählt, im Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.”

Liedtext:

Sänger: „Meine Schwester, Wafa,

meine Schwester, Wafa,

o, der Herzschlag des Stolzes,

o, Blüte, die auf Erden war und nun im Himmel ist, (2x)

meine Schwester, Wafa,

meine Schwester, Wafa,

o, der Herzschlag des Stolzes,

o, Blüte, die auf Erden war und nun im Himmel ist, (2x)

meine Schwester, Wafa...”

Chor: „Allah Akbar (Allah ist groß)! O

Palästina der Araber

Allah Akbar, o Wafa!”

Sänger: „Aber du hast Shahada gewählt,

im Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.

Aber du hast Shadah gewählt, im Tod  hast du unserem Willen Leben gebracht.”       (PA-TV, 12. Mai 2002 und an weiteren Tagen)

 

2. Tanz und Gesang: „Ich werde als ein Shahid fallen”

Dieses Lied ruft Kinder dazu auf, Israel mit Steinen anzugreifen: „O Zionist, du wirst nicht bewahrt werden vor dem Vulkan der Steine meines Landes.” Es wiederholt die Bereitschaft zu sterben: „Ich werde willig als ein Shahid fallen!”, wird gesungen zu Szenen, in denen Kinder Steine werfen und an einem wilden „Kriegstanz” teilnehmen. (Siehe Bild)

„Allah Akbar! (Allah ist der Grösste)

O, ihr Jungen...

erschüttert die Erde, erhebt die Steine

O Zionist, du wirst nicht bewahrt werden

vom Vulkan der Steine meines Landes. (2x)

Du bist das Ziel meiner Augen,

und ich werde willig als ein Shahid fallen!

Allah Akbar! O, ihr Jungen.”

(PA-TV, viele Male 2002 gesendet, beginnend am 24. Juli 2002,und erst kürzlich wieder am 9. Oktober 2002)

 

d. Politische Führung

von der politischen Führung der Palästinenser. Arafat stellt die Handlungen von Kindern, die absichtlich als Shahids starben, als Modell hin. Der 14-jährige Farism Ouda starb eine Woche nachdem im Fernsehen übertragen wurde, wie er Steine gegen einen israelischen Panzer warf. Die Geschichte seiner erfolgreichen Todessuche wurde von der offiziellen Presse der PA verherrlicht: „Am Tage seines Todes verliess Faris Ouda sein Zuhause mit einer Schleuder, nachdem er sich einen Kranz mit Photos seiner selbst gemacht und darauf geschrieben hatte ’Der tapfere Shahid Faris Ouda’...” Er sagte zu seiner Mutter: „Mach dir keine Sorgen, Mutter, Shahada ist süß...” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 30. November 2000; 3. Februar 2001)

 

Jassir Arafat hat Ouda als ein Modell für die Rolle der Kinder herausgehoben. In einer Ansprache an eine Versammlung von Kindern in einem Sommerlager pries er die Handlung Oudas und nannte die Kinder dort „Kameraden von Faris Ouda.” Auf die Frage in einem Fernsehinterview, welches seine Botschaft an die palästinensischen Kinder sei, verwies er auf Oudas Selbstmordtat und fügte an, dass tote palästinensische Kinder-Shahids „die größte Botschaft an die Welt” seien.

 

1. Arafat: Der Welt tote   palästinensische Kinder zu zeigen   ist „die größte Botschaft.”

Frage: „Herr Präsident, welche Botschaft möchten Sie dem palästinensischen Volk und insbesondere den palästinensischen Kindern  senden?”

Arafat: „...Dieses Kind, das den Stein ergreift, sich dem Panzer entgegenstellt, ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird? Wir sind stolz auf sie...” (PA-TV, 15. Januar 2002)

 

2. Jassir Arafat: Palästinensische Kinder sind „Kameraden” von Faris Ouda.

Nachrichtensprecher: „Der Präsident sagte in seiner Ansprache an diese Jungen und Mädchen (im Sommerlager), dass der (14-jährige) Shahid Faris Ouad und alle Shahids unseres Volkes die grundlegende und siegreiche Macht darstellen, so Allah will!”

Arafat zu den Kindern: „O, Kinder Palästinas! Die Kameraden, Freunde, Brüder und Schwestern von Faris Ouda. Die Kameraden dieses Helden stellen diese immense und grundlegende Macht dar, die wir haben, und sie wird siegreich sein, so Allah will! ... Gemeinsam vorwärts nach Jerusalem!”

Die Kinder antworten, jubelnd und singend: „Millionen von Shahids, die nach Jerusalem marschieren!” (PA-TV, 18. August 2002)

3. Die Fatah Arafats organisiert eine Feier von Mädchen für eine Selbstmordattentäterin.

Auf einer Fatah-Demonstration wurden  jungen Mädchen Poster der ersten Selbstmordattentäterin, Wafa Idris, gegeben, auf denen die Terroristin als Heldin dargestellt wurde.

Der Text des Posters: „Die Fatah Bewegung... rühmt mit grossem Stolz ihre Heldin Shahida... die Shahida Wafa Idris.” (Al-Ajjam, 1. Februar 2002)

 

 

e. Eltern und die palästinensische Öffentlichkeit

Um den Wunsch nach Shahada als ein populäres und weit verbreitetes Phänomen darzustellen, gibt die PA Eltern, welche die Entscheidung ihrer Kinder zu sterben loben und Freude über ihre Shahada äußern, breiten Raum in den Medien. Die PA-Medien heben auch das Lob hervor, das der „Mann auf der Straße” Shahada-Aktionen gegenüber anonym äußert.

1. Die Mutter eines Shahid und die palästinensische Öffentlichkeit drücken Befriedigung über die Shahada aus

Die Mutter des Ashraf Zwajed: „Gelobt sei Allah... Ich halte meinen Kopf hoch. Die Ehre gehört mir; der Stolz gehört mir. Ich habe einen Sohn, der ein Shahid ist. Und nicht nur ist mein Sohn ein Shahid, sondern alle Shahids sind meine Kinder, Lob sei Allah.... Die Ehre ist mein; der Stolz ist mein.”

 

Mann auf der Straße #1: „Ihr Tod als Shahids ist eine Quelle grosser Freude für uns. Sie haben auf den Ruf des Landes gehört. Möge Allahs Erbarmen mit ihnen allen sein. Sie sind Shahids, nahe bei Allah, in einer Stellung höchster Ehre.”

Mann auf der Straße #2: „Lob sei Allah, dass er uns die Shahada gegeben hat. Wir sind ein Volk, das die Shahada liebt und das die Verteidigung unseres Landes liebt...” (PA-TV, 24. September 2002)

2. Der Tod eines Kindes - ein Geschenk zum Muttertag

Die Mutter von Abbas Al Awiwi: „Das schönste Muttertagsgeschenk, das ich dieses Jahr bekam, war der Tod Abbas’ als ein Shahid”. Die Mutter des Shahid Munib sagt zu den Müttern von Shahids am Muttertag: „Ein gesegneter Tag und eine gesegnete Shahada.” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-HaJat Al-Jadida, 21. März 2001)  

3. Eine Mutter ermutigt ihren Sohn zur Shahada

„Sie hat keine anderen Intereßen als ihre Söhne dazu zu ermutigen, sich zu opfern und als Shahids zu sterben um des Landes Palästina willen.“ (Al-Ayyam, 1. November 2000)  

4. „Lob sei Allah, ich habe Helden geboren”-Mutter von toten Jungen

„Nachdem Fatma diesen Abschnitt (den Wunsch ihres Sohnes nach Shahada) laut gelesen hatte, machten sich auf ihren Zügen Stolz und Ehre wegen des Opfers ihrer Söhne und wegen ihres eigenen Opfers breit. Dann sagte sie: ’Lob sei Allah, ich habe Helden geboren’...” (’Stimme der Frauen’, Al-Ajjam, 28. Februar 2002)

 

5. Eine Mutter schickt ihren Sohn vor der Fernseh-Kamera in den Tod

Einigen der Selbstmordattentate ging eine Abschiedszeremonie des Terroristen mit seiner Mutter voraus. Eine solche Zeremonie eines 17-Jährigen wurde gefilmt; dieser tötete später 5 israelische Jugendliche, bevor er selber erschoßen wurde.

Berichterstatter: „In einer Ruhe, die von Tränen erfüllt war, mit dem warmen Sehnen einer Mutter, umarmte ihn seine Mutter zum Abschied und küsste ihn auf die Wangen vor dem Augenblick des Abschieds. Sie wies ihn an, nur als Shahid zu ihr zurückzukommen.”

Die Mutter (nachdem er getötet wurde): „Ich gebe meinen Sohn für den Dschihad für Allah. Das ist eine religiöse Verpflichtung für uns. Hätte ich Mitleid mit ihm oder würde ich ihm erlauben, seine Meinung zu ändern, wäre es nicht recht. Ich will nicht meinem Herzen folgen, den Gefühlen einer Mutter. Ich meine: Ich habe ihn für etwas Größeres geopfert. Selbst so etwas ist verbunden mit Mutterschaft. Wie? Weil ich meinen Sohn liebe und das Beste für ihn wählen will...” (Arab News Network TV)

 

 

f. Religiöse Führung

Bereich des Kultus beschränkt, da soziale und militärische Unternehmungen auch unter die islamische Rechtsprechung fallen. Palästinensische religiöse Führer waren durch ihre Religions-stunden und ihre im Fernsehen übertragenen Predigten eine treibende Kraft beim Aufruf an die Palästinenser, Juden zu töten, besonders durch Selbstmordanschläge. Sie lehren, dass das Streben nach dem Tod für Allah als Shahid die Pflicht jedes Moslems ist, und sie richten diese Botschaft auch an Kinder. Religiöse Weisungen (Fatwas) haben ebenfalls festgelegt, dass Kinder an diese Aktivitäten teilzunehmen verpflichtet sind. Nachfolgend eine Anzahl von Beispielen:

 

1. Kinder sind zur Shahada verpflichtet: Urteil eines hohen religiösen Führers

Interview mit Scheich Hamed Al-Bitawi, Vorsitzender des Rates der Weisen der Religion von Palästina und Prediger an der Al-Aksa-Moschee:

Frage: „Ist die Teilnahme von Kindern an Shadaha-Missionen erlaubt?”

Al-Bitawi: „Die Weisen sagen: ’Sie sollen gehen (in den Dschihad), die Männer und die Frauen, und sogar die Kinder’. In der Zeit des Propheten (Mohammed) lässt sich sehen, dass Kinder, die das Erwachsenenalter noch nicht erreicht hatten, am Dschihad teilnahmen... Wir in Palästina haben eine grosse Liebe zu Dschihad und Shahada, und das führt dazu, dass viele Kinder darum wetteifern, Dschihad- und Shahada-Missionen auszuführen.”

Frage: „Wie sieht es mit der Pflicht zum Gehorsam gegenüber den Eltern aus in den Fällen, in denen diese darauf bestehen, dass ihr Kind nicht an Konfrontationen mit dem Feind teilnimmt?”

Al-Bitawi: „...wenn der Feind ein Stück moslemischen Landes erobert, wird der Dschihad zur persönlichen Verpflichtung für jeden moslemischen Mann und jede moslemische Frau... und wie der Prophet sagte: ’Man darf nicht einem Geschöpf gehorchen (den widerstrebenden Eltern) und dem Schöpfer ungehorsam sein (der den Dschihad befiehlt).’ Das Prinzip ist, dass dieser Sohn und andere wie er am Dschihad gegen den Feind teilnehmen.” (www.islamonline.net, 28 September 2002)

 

2. „Der Moslem wurde geschaffen, um für Allah zu sterben”

„Der Gläubige wurde geschaffen, um seinen Herrn zu kennen und den Islam hoch zu halten... um ein Shahid zu sein oder um zu beabsichtigen, ein Shahid zu sein.

Wenn ein Moslem sich nicht nach Shahada sehnt, wird er sterben wie in der Dschahilija (vor-islamischer Glaube). Wir müssen uns nach Shahada sehnen und sie von Allah erbitten. Wenn wir sie aufrecht von Allah erbitten, wird Er uns ihren Lohn gewähren, auch wenn wir im Bett sterben... (Allah) hat in unsere Jugend die Liebe zum Dschihad gepflanzt, die Liebe zur Shahada. Unsere Jugendlichen sind zu Bomben geworden, sie sprengen sich unter ihnen (den Israelis) Tag und Nacht in die Luft.”

(Scheich Ahmed Razek, PA-TV 22. März 2002)

 

3. Religiöser Führer: Väter sollten ihre Söhne zu Selbstmordanschlägen schicken

„Schande über den, der seine Kinder nicht zum Dschihad erzieht... Segen über den, der sich oder seinen Kindern einen Sprengstoffgürtel gibt und sich unter die Juden mischt und sagt: Allah Akbar...” (Dr. Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA-Fernsehen, 8. Juni 2001)

 

 

4. Predigtaufruf zu Selbstmordanschlägen an 14-Jährige

 

„Es war erhebend, als ein Junge sagte: ’O Scheich, ich bin 14 Jahre alt. Ich habe noch vier Jahre, und dann werde ich mich unter den Feinden Allahs in die Luft sprengen, ich werde mich unter den Juden in die Luft sprengen.’ Ich sagte zu ihm, ’O Junge, möge dich Allah Shahada verdienen lassen und möge Er mich Shahada verdienen lassen...’ Alle Waffen müssen gegen die Juden gerichtet werden, die Feinde Allahs, das verfluchte Volk des Korans, das Allah als Affen und Schweine bezeichnet, Verehrer des Kalbes und Götzendiener... Nichts wird sie aufhalten als die Farbe des Blutes in ihrem schmutzigen Volk... nur wenn wir uns in die Luft sprengen, willentlich und als unsere Pflicht, in ihrer Mitte...’ Möge Allah die Moslems über die Juden herrschen lassen. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, wir werden sie in die Luft sprengen in Tel- Aviv und in Netanja, so dass Allah uns zu Herren über dieses Gesindel machen wird. Wir werden gegen sie kämpfen und über sie herrschen, bis die Juden sich hinter den Bäumen und Steinen verbergen werden, und der Baum und der Stein werden sagen: ’Moslem! Diener Allahs, ein Jude verbirgt sich hinter mir, töte ihn.’ Wir werden in Jerusalem einziehen als Eroberer, und in Jaffa als Eroberer, und in Haifa als Eroberer und in Aschkelon als Eroberer....

Segen über den, der seine Söhne auf dem Weg von Dschihad und Shahada erzieht!”

 

(Dr. Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA- TV, 3. August 2001)

 


Teil II: Resultate der Shahada-Indoktrination

der palästinensischen Kinder sich den Tod als Shahid wünschen. In Spielen und Gesprächen ist das Verlangen, für Allah zu sterben, ein integraler Bestandteil der Weltanschauung palästinensischer Kinder. Kinder handeln bereits gemäss der Indoktrinierung - ein 17-jähriges Mädchen hat sich in einer Terrorattacke in einem Jerusalemer Super-markt in die Luft gesprengt. 14-jährige Kinder haben „Abschiedsbriefe” an ihre Eltern geschrieben, in denen Formulierungen aus den Propaganda-Filmen der PA auftauchen. In den Briefen drückten sie ihren Stolz aus, als Shahids sterben zu wollen; danach machten sie sich zu Anschlägen auf, bei denen sie tatsächlich starben. Nachfolgend einige Beispiele, nach Altersgruppen geordnet.  

Altergruppe 6-9: Todesspiele Spielen

Palästinensische Kinder verehren Shahada von einem frühen Alter an, wie das etwa im „Shahid Spiel” zum Ausdruck kommt, in dem die Kinder das Begräbnis eines Shahid spielen. Eine interessante Bemerkung zu diesem Spiel: Die Kinder streiten sich darum, wem die Ehre zufällt, das tote Kind zu spielen. „Ich bin jünger als du. Ich sollte derjenige sein, der stirbt!” sagt ein 6-Jähriger. Schon in diesem frühen Alter haben sie die Botschaft internalisiert, dass die ehrenvolle Rolle diejenige des Shahid ist.

 

Das „Shahid-Spiel”, wie es in den Medien der PA beschrieben wird:

 

„Nada, ein 7-jähriges Mädchen, sagt zu ihren Freunden: ’Lasst uns das Shahid-Spiel spielen!’ Die Kinder nehmen ein altes Tuch, welches sie auf dem Boden ausbreiten, und dann streiten sie sich darum, wer den Shahid spielen darf. Fa'iz, 6-jährig, sagt: ’Du warst gestern der Shahid, heute bin ich dran! Ich bin jünger als du. Ich werde der sein, der stirbt!’

„Dann legt er sich auf das Tuch. Nada, die Rolle der ’Mutter des Shahid’ spielend, weint und schreit den übrigen Kindern zu, Fa’iz aufzuheben, der in sein ’Leichentuch’ gewickelt ist. Die Kinder ziehen umher mit dem Ruf ’Allah Akbar! Macht Platz für den Shahid!’ Dazu schwingen sie Spielzeug-Kalaschnikows (AK-47)...”

 

(Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 26. Dezember 2001)  

 

Altersgruppe 10-13: Dem Todeswunsch Ausdruck Geben  

1. 11-Jährige: Shahada ist dem Frieden vorzuziehen

Im Juli 2002 wurden zwei elfjährige Mädchen in den Studios des offiziellen Fernsehens der Palästinensischen Autonomiebehörde in einem Interview befragt. Neben anderen Themen sprachen sie über ihr persönliches Verlangen, den Tod durch Shahada zu erreichen - den Tod für Allah - und darüber, dass dieser Wunsch in „jedem palästinensischen Kind” lebe. Es ist auffallend, dass ihr Todeswunsch als ein persönliches Ziel formuliert wurde, nicht verbunden mit dem Konflikt mit Israel, da sie überzeugt waren, dass Sterben für Allah dem Leben vorzuziehen sei. Ihr Ziel im Leben ist es nicht, ein schönes Leben zu leben, sondern den richtigen Tod zu erlangen - Shahada.

Nachfolgend Auszüge aus der Fernseh-Diskussion

Interviewer: „Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass es schön ist?”

Walla: „Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada. Was könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”

Interviewer: „Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische Volk, oder Shahada?”

Walla: „Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida geworden bin. Wir werden nicht ewig Kinder bleiben.”

Interviewer: ”OK. Jussra, würdest du dem zustimmen?”

Jussra: „Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben, sondern vom Jenseits. Nicht wie andere Jugendliche sind alle palästinensischen Jugendlichen heißblütig. Natürlich ziehen sie Shahada vor, da sie ja Palästinenser sind.”

Interviewer: „Ich möchte dich fragen: Liebst du wirklich den Tod?”

Jussra: „Es gibt einen Unterschied zwischen Tod und Shahada.”

Interviewer: „Nein, ich meine die Abwesenheit, die im Tod ist, die physische Abwesenheit. Liebst du den Tod?”

Jussra: „Kein Kind liebt den Tod. Die Kinder Palästinas haben das Konzept akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch Shahada sehr gut ist. Jedes palästinensische Kind, das ungefähr 12 Jahre alt ist, sagt ’O Herr, ich möchte ein Shahid werden.’” (’Brief des Volkes’, PA-TV, 9. Juni 2002)  

 

2. Meinungsumfragen

„72% der Kinder, die aus allen Bezirken Gazas ausgewählt wurden, drückten ihre Hoffnung aus, in den Auseinandersetzungen Shahids zu werden...” (’Sout Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 24. Januar 2002)

 

„...79-80% der Kinder drückten ihre Bereitschaft aus, Shahids zu werden.”

(Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajar Al-Jadida, 18. Juni 2002)

 

3. Gedichte von Kindern

„Ich schwöre dir bei allem, was mir lieb ist, dass ich dein Land reinigen werde... Für dein Land werden wir sterben, wir werden zur Shahada vordringen in Gruppen!” (Junge der 10. Klasse liest ein Gedicht, PA- TV, 23. August 2002)

 

4. Drei Mädchen machen sich auf die Suche nach Shahada

„Die Bewohner des Dorfes Jassid... fanden die drei Mädchen, die vor zwei Tagen verschwunden waren, nach einem ganzen Tag intensiver, angestrengter Suche.

Einwohner von Jassid teilten mit, dass die drei Mädchen im Alter von 10, 11 und 12 Jahren Kleider, Nahrung und etwas Geld eingepackt und sich mit dem Ziel Jerusalem Richtung Osten auf den Weg gemacht hatten, um dort Shahada zu erreichen. Die Mädchen gelangten bis zu einem Kontrollposten der PA, und dort überzeugte sie der diensthabende Offizier zurückzukehren. Die Kinder sagten aus, dass sie sich Waffen beschaffen und nach Jerusalem gelangen wollten, um dort Shahada zu erreichen, und dass der Kontrollposten der israelischen Armee sie nicht von ihrem Streben nach Shah  

 

Altersgruppe 14-17:Shahada-Missionen

Die Indoktrinierung der PA hat schon zum Tod palästinensischer Kinder geführt. Junge Kinder haben „Abschiedsbriefe” an ihre Eltern geschrieben, in denen sie Stolz über ihren Wunsch zu sterben ausdrücken, und haben sich zu Selbstmordattentaten aufgemacht. Die Abschiedsbriefe dieser Kinder enthielten Formulierungen, die mit „Abschieds-Formulierungen” in den von der PA produzierten Propaganda-Filmen identisch sind: „Mutter, weine nicht um mich,” - das weist auf eine direkte Verbindung zwischen der Propaganda der PA und dem Wunsch der Kinder nach einem heroischen Tod hin.

Zudem hat sich ein 17-jähriges Mädchen bei einem Selbstmordattentat in Jerusalem in die Luft gesprengt.

 

Nachfolgend Geschichten aus der Presse:

1. Abschiedsbriefe: „Weine nicht um mich”

Drei 14-jährige Jungen machten sich auf, ein israelisches Dorf anzugreifen, in der Hoffnung, dabei auch selber umzukommen. Sie hinterließen Abschiedsbriefe, die Formulierungen aus dem Fernsehfilm „Abschiedsbrief“ enthielten, der Hunderte von Malen im Fernsehen der PA gesendet wurde: „Das Kind Jussouf Zaakut  schrieb: ,...Weine nicht um mich. Begrabe mich mit meinen Brüdern und mit den Shahids...’”

(The New York Times, 25. April 2002)

 

2. Brüder hinterlassen Abschiedsbriefe: „Weine nicht um mich, meine Mutter”

Zwei Brüder, die an den Konfrontationen teilnahmen, hinterliessen Abschiedsbriefe an ihre Eltern, in denen sie die Hoffnung ausdrückten, selber getötet zu werden: „Er schrieb Sätze über die Liebe zum Land und die Liebe zu Al-Aksa und davon, ein Shahid zu werden, für die Freiheit und Unabhängigkeit. Er bezeichnete sich selber als Shahid. In einer seiner Notizen schrieb er:

,Der Held Shahid, Jassir Sami Al-Koussba, starb als Shahid auf dem Land Palästina...’”

„Sammir schrieb den folgenden Satz in einer seiner Notizen, einige Tage bevor er ein Shahid wurde: ,Mutter! Weine nicht um mich, wenn ich getötet werde. Der Tod erschrickt mich nicht, mein Streben ist es, ein Shahid zu sein’”

(,Sout Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 28. Februar 2002)

 

 

3. Ein 17-jähriges Mädchen begeht einen Selbstmordanschlag in Jerusalem

Ajjat Al Achris begab sich am 29. März 2002 mit einem Sprengstoffgürtel in einen Supermarkt in Jerusalems Stadtteil Kirjat Jovel. Sie war 17 Jahre alt. Der Wachmann an der Tür, der vermutete, dass sie eine Terroristin sei, drängte sie nach draußen; daraufhin zündete sie ihren Sprengsatz und tötete dabei den Wachmann und ein 17-jähriges israelisches Mädchen.

Teil III: Ergebnisse und Schlussfolgerungen

 

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat für ihre jungen Kinder eine gewaltsame, todesverherrlichende Realität geschaffen, indem sie ihnen beigebracht hat, den Tod für Allah - Shahada - als ein Ideal zu betrachten, von dem erwartet wird, dass sie es erreichen. Wie Arafat es in seiner Botschaft an Kinder ausdrückte: „Ist es nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird?”

Die Beispiele in diesem Bericht stellen eine repräsentative Auswahl dar, die die umfassende Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörden aufzeigt. Wenn nur schon 1% der Kinder versuchen, ihre „Pflicht” zu erfüllen und nach Shahada durch Selbstmordattentate zu streben, werden die Auswirkungen verheerend sein. Die Ziele der künftigen palästinensischen Terrorwelle werden Israel und wahrscheinlich auch andere westliche Demokratien sein.

Heute glaubt eine ganze Generation von palästinensischen Kindern, Opfer der Indoktrination und der Propaganda der PA, dass ihr Tod für Allah im Kampf die höchste im Leben erreichbare Errungenschaft sei. Diese Erziehung ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte des palästinensischen Volkes, und reiht die Palästinensische Autonomiebehördeörde unter die größten Kindsmisshandler der Geschichte ein.