Suche
den Tod!”
Die
Indoktrinierung palästinensischer Kinder,
|
Reaktionen
der Internationalen Medien auf den PMW-Report
Zum
Titelbild
Überzeugt,
dass das Sterben für Allah dem Leben vorzuziehen sei, besteht ihr
Ziel nicht darin, ein schönes Leben zu leben, sondern den richtigen
Tod zu erlangen - Shahada.
Nachfolgend
Auszüge aus ihren Bemerkungen:
Interviewer:
„Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass
es schön ist?”
Walla:
„Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada.
Was könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”
Interviewer:
„Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische
Volk, oder Shahada?”
Walla:
„Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida geworden
bin.”
Jussra:
„Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese
Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben,
sondern vom Jenseits... Die Kinder Palästinas haben das Konzept
akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch
Was
hat den Todeswunsch unter diesen Kindern ausgelöst, ein Wunsch,
der im Gegensatz steht zu grundlegenden Überlebensinstinkten jedes
Menschen?
Während
des über zweijährigen bewaffneten Konflikts hat sich die PA
stark bemüht, ihre eigenen Kinder davon zu überzeugen, dass
es keine größere Errungenschaft gibt als den Tod für
Allah im Kampf.
„Suche
den Tod” war die Botschaft der PA an ihre Kinder über die vielen
Medien, die ihr zur Verfügung stehen, einschließlich der
Kindersendungen im Fernsehen, des Erziehungswesens, der Kulturprogramme,
der Weisungen politischer und religiöser Führer und sogar
der entsprechenden Aufmunterungen innerhalb der Familien.
Im
November 2000, kaum sechs Wochen nach dem Beginn der Gewaltakte, hat
die Palestinian Media Watch (PMW) einen Report veröffentlicht,
der die ersten Hinweise dafür dokumentierte, dass dies ein Ziel
der PA war. Die offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida,
glorifizierte Kinder, die in bewaffneten Auseinandersetzungen umkamen,
und beschrieb ihren Tod als persönliche Errungenschaft. Über
einen 14-Jährigen schrieb sie: „Er folgte dem Ruf Allahs und erlangte
die Shahada, nach welcher er sich sehnte.... Er hat die höchsten
Stufen bei Allah erreicht...” Die Zeitung berichtete mit Bewunderung,
dass die Klassenkameraden des toten Knaben „schworen, dass sie auf dem
Weg der Shahada weitergehen würden...” (Offizielle Tageszeitung
der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 9. November 2000) Von anderen Kindern wurde
berichtet, dass sie enttäuscht waren, nur verwundet und nicht getötet
worden zu sein. Ein verwundeter 13-Jähriger sagte: „Mein Ziel ist
es nicht, verwundet zu werden, sondern etwas Höheres: Shahada.”
(Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 8. November 2000)
Seit damals hat die PMW zahlreiche Berichte über die Fortschritte
dieser PA-Indoktrination und über die vielfältigen Methoden
veröffentlicht, welche die PA verwendet, um den Tod für Allah
ihren Kindern nicht nur als Ideal darzustellen, sondern als etwas, das
von ihnen erwartet wird.
In
den vergangen Monaten sind die Erfolge der Indoktrinationsbemühungen
der PA offenbar geworden. Die oben zitierten Elfjährigen, die den
Tod für Allah als ihr Lebensziel beschreiben, und öffentliche
Umfragen bestätigen die weitverbreitete Akzeptanz dieser Einstellung:
72-80% der palästinensischen Kinder streben den Tod als Shahids
an.
Noch
gravierender sind die Fälle, in denen 14-Jährige diese Anweisung
der PA erfüllt und Abschiedsbriefe an ihre Eltern hinterlassen
haben. Danach machten sie sich in Todeshoffnung zu Selbstmordmissionen
auf. In den Abschiedsbriefen der Kinder finden sich wortwörtlich
übernommene Sätze aus den PA-Propagandafilmen, die eine direkte
Verbindung zwischen der PA-Propaganda und dem Wunsch nach dem Heldentod
zeigen.
Der
Bericht wurde im November 2003 aktualisiert.
Die
vorliegende Broschüre dokumentiert die Indoktrination der PA, die
palästinensischen Kindern nahelegt, den Tod zu suchen. Mit Ausnahme
der Äußerungen von Eltern sind alle zitierten Aussagen von
der Palästinensischen Autonomiebehörde gelenkt.
a.
Kurze Propagandafilme für Kinder
b.
Schulen und Unterrichtsmaterial
c.
Kultur
d.
Politische Führung
e.
Eltern und die palästinensische
a.
Altersgruppe 6-9: Todesspiele spielen
b.
Altersgruppe 10-13: dem Todeswunsch Ausdruck geben
Täglich,
oftmals für mehrere Stunden, werden am PA-TV kurze Propagandafilme
für Kinder gezeigt, die diesen beibringen, Gewalt und Shahada -
den Tod für Allah-als ideale Werte zu betrachten, die von ihnen
erwartet werden. Nachfolgend drei Beispiele aus Hunderten:
Ein
Propagandafilm, der die natürliche Furcht eines Kindes vor dem
Tod vertreiben soll, stellt Shahada als heroisch und zugleich friedlich
dar. Der Held des Films, ein hübscher Schuljunge, lässt einen
Abschiedsbrief zurück, in dem er seinen Entschluss, Shahada zu
erreichen, erklärt und den Tod, den er sucht, als etwas Wohltuendes
beschreibt: „Wie süß ist Shahada.”
Der
Film wurde wiederholt von 2000-2002 ausgestrahlt, manchmal dreimal täglich.
Nachfolgend Auszüge aus dem Brief des Jungen, die als Begleitlied
zu Szenen gesungen werden, die den Jungen dabei zeigen, wie er ruhig
seinem Tod entgegen geht:
|
„Sei
nicht traurig, mein Lieber,
und
weine nicht über meinen Weggang,
o
mein lieber Vater,
für
mein Land, Shahada...
Wie
süß ist Shahada,
wenn
ich dich umarme, O mein Land!...”
Meine
Geliebte, meine Mutter,
meine
Allerliebste, freue dich über mein Blut
und
weine nicht um mich...”
Die
Worte „Wie süß ist Shahada, wenn ich dich umarme, o mein
Land!” werden in dem Augenblick
gesungen, als man den jugendlichen Schauspieler im Bild oben tot hinfallen
und das Land „umarmen” sieht.
(PA-TV,
Hunderte Male seit dem 7. Mai 2001 ausgestrahlt, kürzlich wieder
am 27. September 2002)
|
„Ich
bin der Shahid, o meine Mutter!
Ich
habe meinen Namen mit meinem Blut
eingeschrieben...
Ich
habe für das Land gebetet
Und
ich habe auf die Verheißung gehört,
und
wenn ich nicht zurückkehre, weine nicht um mich, meine Mutter!
(3x)
Stoße
einen Ruf der Freude aus, stoße einen Ruf der Freude aus, meine
Mutter!...
Ich
bin der Shahid, o meine Mutter!
Ich
habe meinen Namen mit meinem Blut eingeschrieben!”
(PA-TV,
viele Male von 2001-2002 gesendet, beginnend am 16. Mai 2001)
In
einem eindrücklichen Film ruft der berühmteste Kinder-Shahid,
Muhammad Al-Dura, dessen Tod im Kreuzfeuer von einem Kameramann aufgenommen
und im Fernsehen ausgestrahlt wurde, den palästinensischen Kindern
zu: „Folgt mir” zum Paradies. Al-Dura, im Film von einem Kinder-Schauspieler
gespielt, wird im Paradies gezeigt, wie er in einen Vergnügungspark
geht, einen Drachen steigen lässt und sich am Strand tollt. Das
Ziel der sanften Worte und Szenen besteht darin, die natürliche
Angst eines Kindes vor dem Tod zu eliminieren: „Wie süß ist
der Duft der Shahids...
Ich
gehe ohne Furcht, ohne Tränen...”
|
Der
Film beginnt mit der folgenden Einladung Al-Duras, die die ganze Fläche
des Bildschirms einnimmt:
Die
folgenden beruhigenden Worte stammen aus dem Film:
|
Erzähler:
„Wie süß ist der Duft der Shahids, wie süß ist
der Geruch der Erde, deren Durst gelöscht ist durch den Strom von
Blut, der aus dem jugendlichen Leib fliesst.”
Sänger:
„O Vater, bis wir uns treffen, o Vater, bis wir uns treffen! Ich werde
gehen ohne Furcht, ohne Tränen, wie süß ist der Duft
der Shahids! Ich werde zu meinem Platz im Himmel gehen, wie süß
ist der Duft der Shahids!”
Chor:
„Wie süß ist der Duft der Shahids!”
Sänger:
„O Vater, bis wir uns treffen, o Vater, bis wir uns treffen!”
(PA-TV,
25. Dezember 2000, danach viele Male gesendet)
Die
Schulbücher des Ministeriums für Erziehung der PA stellen
Shahada als ein Ideal dar. So preist z.B. „Das Gedicht des Shahids”
das Sehnen nach dem Tod; es enthält folgende Worte: „Ich sehe meinen
Tod, aber ich eile ihm entgegen...” Es taucht in Schulbüchern der
Klassen 5, 6, 7 und 12 auf. Die Illustration eines toten Kindes (unten),
die in einem im September 2001 veröffentlichten Schulbuch enthalten
ist, lehrt die Kinder, ein Kind zu identifizieren, das sich nach dem
Tod sehnt.
„Ich
werde meine Seele in meiner Hand tragen
und
sie in den Abgrund der Zerstörung werfen...
Und
dann - entweder Leben, zur Freude der Freunde,
oder
Tod, zur Wut der Feinde.
Bei
deinem Leben! Ich sehe meinen Tod,
aber
ich eile ihm entgegen...
Bei
deinem Leben! Das ist der Tod von Männern
und
wer einen ehrenvollen Tod sucht - hier ist er...”
(„Unsere
arabische Sprache” für die 5. Klasse, S. 60. „Unsere schöne
Sprache” für die 6. Klasse, Abschnitt 1, S. 47. ”Unsere schöne
Sprache” für die 7. Klasse, Abschnitt 1, S. 97. Handbuch zur Verbesserung
der arabischen Sprache für die 12. Klasse, S. 84)
„Der
Moslem opfert sein Leben für seinen Glauben und zieht in den Dschihad
(heiliger Krieg) für Allah. Er schwankt nicht, denn er weiß,
dass der Zeitpunkt seines Todes im Voraus bestimmt wurde und dass sein
Tod als Shahid im Kampffeld dem Tod im Bett vorzuziehen ist...”
(Islamische
Erziehung, für die 8. Klasse, S. 176, hrsg. vom Ministerium für
Erziehung der PA, basierend auf einem jordanischen Buch, CMIP Report)
Das
folgende Beispiel - eines von vielen aus der offiziellen Zeitung der
PA - zeigt die Unterstützung eines Lehrers für seinen Schüler,
der die Shahada anstrebt:
„Der
Shahid Wajdi Al-Hattab (9. Klasse) hat auf den Ruf Allahs gehört
und die Shahada erlangt, nach der er sich gesehnt hat... Er pflegte
seinen Freunden zu sagen: ‘Wenn ich ein Shahid werde, sollt ihr einen
Kuchen spendieren... er hat erlangt, wonach er sich gesehnt hat. Er
hat die höchsten Stufen bei Allah erreicht... (Der Sportlehrer
Wajdis sagte:) ‘Wajdi hat mich gebeten, einen Kuchen zu spendieren,
wenn er ein Shahid wird...’ Seine Klassenkameraden schworen, dass sie
auf dem Weg der Shahada weitergehen würden...”
(Offizielle
Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 9. November 2000)
Professor
Issam Sissalem, Vorsitzender der Historischen Fakultät an der Universität
von Gaza und Leiter eines Erziehungsprogrammes beim PA-Fernsehen: „...Allah
belohnt die, die Shahids um des Heldentums und der Ehre willen opfern,
reichlich. Wir fürchten uns nicht vor dem Tod, und hängen
nicht am Leben....”
(PA-TV,
8. September 2002)
Viele
kulturelle Programme verherrlichen Shahada und die Shahids, die für
Allah gestorben sind. Das reguläre Programm des PA- Fernsehens
schließt Lieder und Tänze ein, die Szenen von Gewalt begleiten,
sowie Äußerungen, die die Bereitschaft, für Allah zu
sterben, preisen. Nachfolgend einige Beispiele von kulturellen Sendungen
des PA-Fernsehens, welche die Shahada verherrlichen:
Ein
Lied, das Wafa Idris, die erste Selbstmordattentäterin preist,
die sich im Zentrum Jerusalems in die Luft sprengte, wurde im PA Fernsehen
dreimal in zwei Wochen gesendet. Das Lied erhebt und preist sowohl Idris
als auch ihr Selbstmordattentat. Es nennt sie eine „Blüte” und
einen „Herzschlag des Stolzes” und zollt der Wahl ihres Todes Applaus:
„Du hast Shahada gewählt, im Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.”
Liedtext:
Sänger:
„Meine Schwester, Wafa,
|
meine
Schwester, Wafa,
o,
der Herzschlag des Stolzes,
o,
Blüte, die auf Erden war und nun im Himmel ist, (2x)
meine
Schwester, Wafa,
meine
Schwester, Wafa,
o,
der Herzschlag des Stolzes,
o,
Blüte, die auf Erden war und nun im Himmel ist, (2x)
meine
Schwester, Wafa...”
Chor:
„Allah Akbar (Allah ist groß)! O
Palästina
der Araber
Allah
Akbar, o Wafa!”
Sänger:
„Aber du hast Shahada gewählt,
im
Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.
Aber
du hast Shadah gewählt, im Tod hast du unserem Willen Leben gebracht.”
(PA-TV, 12. Mai 2002 und an weiteren Tagen)
Dieses
Lied ruft Kinder dazu auf, Israel mit Steinen anzugreifen: „O Zionist,
du wirst nicht bewahrt werden vor dem Vulkan der Steine meines Landes.”
Es wiederholt die Bereitschaft zu sterben: „Ich werde willig als ein
Shahid fallen!”, wird gesungen zu Szenen, in denen Kinder Steine werfen
und an einem wilden „Kriegstanz” teilnehmen. (Siehe Bild)
|
„Allah
Akbar! (Allah ist der Grösste)
O,
ihr Jungen...
erschüttert
die Erde, erhebt die Steine
O
Zionist, du wirst nicht bewahrt werden
vom
Vulkan der Steine meines Landes. (2x)
Du
bist das Ziel meiner Augen,
und
ich werde willig als ein Shahid fallen!
Allah
Akbar! O, ihr Jungen.”
(PA-TV,
viele Male 2002 gesendet, beginnend am 24. Juli 2002,und erst kürzlich
wieder am 9. Oktober 2002)
von
der politischen Führung der Palästinenser. Arafat stellt die
Handlungen von Kindern, die absichtlich als Shahids starben, als Modell
hin. Der 14-jährige Farism Ouda starb eine Woche nachdem im Fernsehen
übertragen wurde, wie er Steine gegen einen israelischen Panzer
warf. Die Geschichte seiner erfolgreichen Todessuche wurde von der offiziellen
Presse der PA verherrlicht: „Am Tage seines Todes verliess Faris Ouda
sein Zuhause mit einer Schleuder, nachdem er sich einen Kranz mit Photos
seiner selbst gemacht und darauf geschrieben hatte ’Der tapfere Shahid
Faris Ouda’...” Er sagte zu seiner Mutter: „Mach dir keine Sorgen, Mutter,
Shahada ist süß...” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat
Al-Jadida, 30. November 2000; 3. Februar 2001)
Jassir
Arafat hat Ouda als ein Modell für die Rolle der Kinder herausgehoben.
In einer Ansprache an eine Versammlung von Kindern in einem Sommerlager
pries er die Handlung Oudas und nannte die Kinder dort „Kameraden von
Faris Ouda.” Auf die Frage in einem Fernsehinterview, welches seine
Botschaft an die palästinensischen Kinder sei, verwies er auf Oudas
Selbstmordtat und fügte an, dass tote palästinensische Kinder-Shahids
„die größte Botschaft an die Welt” seien.
Frage:
„Herr Präsident, welche Botschaft möchten Sie dem palästinensischen
Volk und insbesondere den palästinensischen Kindern senden?”
Arafat:
„...Dieses Kind, das den Stein ergreift, sich dem Panzer entgegenstellt,
ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser
Held ein Shahid wird? Wir sind stolz auf sie...” (PA-TV, 15. Januar
2002)
Nachrichtensprecher:
„Der Präsident sagte in seiner Ansprache an diese Jungen und Mädchen
(im Sommerlager), dass der (14-jährige) Shahid Faris Ouad und alle
Shahids unseres Volkes die grundlegende und siegreiche Macht darstellen,
so Allah will!”
Arafat
zu den Kindern: „O, Kinder Palästinas! Die Kameraden, Freunde,
Brüder und Schwestern von Faris Ouda. Die Kameraden dieses Helden
stellen diese immense und grundlegende Macht dar, die wir haben, und
sie wird siegreich sein, so Allah will! ... Gemeinsam vorwärts
nach Jerusalem!”
Die
Kinder antworten, jubelnd und singend: „Millionen von Shahids, die nach
Jerusalem marschieren!” (PA-TV, 18. August 2002)
|
Auf
einer Fatah-Demonstration wurden jungen Mädchen Poster der ersten
Selbstmordattentäterin, Wafa Idris, gegeben, auf denen die Terroristin
als Heldin dargestellt wurde.
Der
Text des Posters: „Die Fatah Bewegung... rühmt mit grossem Stolz
ihre Heldin Shahida... die Shahida Wafa Idris.” (Al-Ajjam, 1. Februar
2002)
Um
den Wunsch nach Shahada als ein populäres und weit verbreitetes
Phänomen darzustellen, gibt die PA Eltern, welche die Entscheidung
ihrer Kinder zu sterben loben und Freude über ihre Shahada äußern,
breiten Raum in den Medien. Die PA-Medien heben auch das Lob hervor,
das der „Mann auf der Straße” Shahada-Aktionen gegenüber
anonym äußert.
Die
Mutter des Ashraf Zwajed: „Gelobt sei Allah... Ich halte meinen Kopf
hoch. Die Ehre gehört mir; der Stolz gehört mir. Ich habe
einen Sohn, der ein Shahid ist. Und nicht nur ist mein Sohn ein Shahid,
sondern alle Shahids sind meine Kinder, Lob sei Allah.... Die Ehre ist
mein; der Stolz ist mein.”
Mann
auf der Straße #1: „Ihr Tod als Shahids ist eine Quelle grosser
Freude für uns. Sie haben auf den Ruf des Landes gehört. Möge
Allahs Erbarmen mit ihnen allen sein. Sie sind Shahids, nahe bei Allah,
in einer Stellung höchster Ehre.”
Mann
auf der Straße #2: „Lob sei Allah, dass er uns die Shahada gegeben
hat. Wir sind ein Volk, das die Shahada liebt und das die Verteidigung
unseres Landes liebt...” (PA-TV, 24. September 2002)
Die
Mutter von Abbas Al Awiwi: „Das schönste Muttertagsgeschenk, das
ich dieses Jahr bekam, war der Tod Abbas’ als ein Shahid”. Die Mutter
des Shahid Munib sagt zu den Müttern von Shahids am Muttertag:
„Ein gesegneter Tag und eine gesegnete Shahada.” (Offizielle Tageszeitung
der PA, Al-HaJat Al-Jadida, 21. März 2001)
„Sie hat keine anderen Intereßen als ihre Söhne dazu
zu ermutigen, sich zu opfern und als Shahids zu sterben um des Landes
Palästina willen.“ (Al-Ayyam, 1. November 2000)
„Nachdem
Fatma diesen Abschnitt (den Wunsch ihres Sohnes nach Shahada) laut gelesen
hatte, machten sich auf ihren Zügen Stolz und Ehre wegen des Opfers
ihrer Söhne und wegen ihres eigenen Opfers breit. Dann sagte sie:
’Lob sei Allah, ich habe Helden geboren’...” (’Stimme der Frauen’, Al-Ajjam,
28. Februar 2002)
Einigen
der Selbstmordattentate ging eine Abschiedszeremonie des Terroristen
mit seiner Mutter voraus. Eine solche Zeremonie eines 17-Jährigen
wurde gefilmt; dieser tötete später 5 israelische Jugendliche,
bevor er selber erschoßen wurde.
Berichterstatter:
„In einer Ruhe, die von Tränen erfüllt war, mit dem warmen
Sehnen einer Mutter, umarmte ihn seine Mutter zum Abschied und küsste
ihn auf die Wangen vor dem Augenblick des Abschieds. Sie wies ihn an,
nur als Shahid zu ihr zurückzukommen.”
Die
Mutter (nachdem er getötet wurde): „Ich gebe meinen Sohn für
den Dschihad für Allah. Das ist eine religiöse Verpflichtung
für uns. Hätte ich Mitleid mit ihm oder würde ich ihm
erlauben, seine Meinung zu ändern, wäre es nicht recht. Ich
will nicht meinem Herzen folgen, den Gefühlen einer Mutter. Ich
meine: Ich habe ihn für etwas Größeres geopfert. Selbst
so etwas ist verbunden mit Mutterschaft. Wie? Weil ich meinen Sohn liebe
und das Beste für ihn wählen will...” (Arab News Network TV)
Bereich
des Kultus beschränkt, da soziale und militärische Unternehmungen
auch unter die islamische Rechtsprechung fallen. Palästinensische
religiöse Führer waren durch ihre Religions-stunden und ihre
im Fernsehen übertragenen Predigten eine treibende Kraft beim Aufruf
an die Palästinenser, Juden zu töten, besonders durch Selbstmordanschläge.
Sie lehren, dass das Streben nach dem Tod für Allah als Shahid
die Pflicht jedes Moslems ist, und sie richten diese Botschaft auch
an Kinder. Religiöse Weisungen (Fatwas) haben ebenfalls festgelegt,
dass Kinder an diese Aktivitäten teilzunehmen verpflichtet sind.
Nachfolgend eine Anzahl von Beispielen:
Interview
mit Scheich Hamed Al-Bitawi, Vorsitzender des Rates der Weisen der Religion
von Palästina und Prediger an der Al-Aksa-Moschee:
Frage:
„Ist die Teilnahme von Kindern an Shadaha-Missionen erlaubt?”
Al-Bitawi:
„Die Weisen sagen: ’Sie sollen gehen (in den Dschihad), die Männer
und die Frauen, und sogar die Kinder’. In der Zeit des Propheten (Mohammed)
lässt sich sehen, dass Kinder, die das Erwachsenenalter noch nicht
erreicht hatten, am Dschihad teilnahmen... Wir in Palästina haben
eine grosse Liebe zu Dschihad und Shahada, und das führt dazu,
dass viele Kinder darum wetteifern, Dschihad- und Shahada-Missionen
auszuführen.”
Frage:
„Wie sieht es mit der Pflicht zum Gehorsam gegenüber den Eltern
aus in den Fällen, in denen diese darauf bestehen, dass ihr Kind
nicht an Konfrontationen mit dem Feind teilnimmt?”
Al-Bitawi:
„...wenn der Feind ein Stück moslemischen Landes erobert, wird
der Dschihad zur persönlichen Verpflichtung für jeden moslemischen
Mann und jede moslemische Frau... und wie der Prophet sagte: ’Man darf
nicht einem Geschöpf gehorchen (den widerstrebenden Eltern) und
dem Schöpfer ungehorsam sein (der den Dschihad befiehlt).’ Das
Prinzip ist, dass dieser Sohn und andere wie er am Dschihad gegen den
Feind teilnehmen.” (www.islamonline.net, 28 September 2002)
|
„Der
Gläubige wurde geschaffen, um seinen Herrn zu kennen und den Islam
hoch zu halten... um ein Shahid zu sein oder um zu beabsichtigen, ein
Shahid zu sein.
Wenn ein Moslem sich nicht nach Shahada sehnt, wird er sterben wie in der Dschahilija (vor-islamischer Glaube). Wir müssen uns nach Shahada sehnen und sie von Allah erbitten. Wenn wir sie aufrecht von Allah erbitten, wird Er uns ihren Lohn gewähren, auch wenn wir im Bett sterben... (Allah) hat in unsere Jugend die Liebe zum Dschihad gepflanzt, die Liebe zur Shahada. Unsere Jugendlichen sind zu Bomben geworden, sie sprengen sich unter ihnen (den Israelis) Tag und Nacht in die Luft.”
(Scheich
Ahmed Razek, PA-TV 22. März 2002)
„Schande
über den, der seine Kinder nicht zum Dschihad erzieht... Segen
über den, der sich oder seinen Kindern einen Sprengstoffgürtel
gibt und sich unter die Juden mischt und sagt: Allah Akbar...” (Dr.
Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA-Fernsehen, 8. Juni 2001)
|
„Es
war erhebend, als ein Junge sagte: ’O Scheich, ich bin 14 Jahre alt.
Ich habe noch vier Jahre, und dann werde ich mich unter den Feinden
Allahs in die Luft sprengen, ich werde mich unter den Juden in die Luft
sprengen.’ Ich sagte zu ihm, ’O Junge, möge dich Allah Shahada
verdienen lassen und möge Er mich Shahada verdienen lassen...’
Alle Waffen müssen gegen die Juden gerichtet werden, die Feinde
Allahs, das verfluchte Volk des Korans, das Allah als Affen und Schweine
bezeichnet, Verehrer des Kalbes und Götzendiener... Nichts wird
sie aufhalten als die Farbe des Blutes in ihrem schmutzigen Volk...
nur wenn wir uns in die Luft sprengen, willentlich und als unsere Pflicht,
in ihrer Mitte...’ Möge Allah die Moslems über die Juden herrschen
lassen. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, wir werden sie
in die Luft sprengen in Tel- Aviv und in Netanja, so dass Allah uns
zu Herren über dieses Gesindel machen wird. Wir werden gegen sie
kämpfen und über sie herrschen, bis die Juden sich hinter
den Bäumen und Steinen verbergen werden, und der Baum und der Stein
werden sagen: ’Moslem! Diener Allahs, ein Jude verbirgt sich hinter
mir, töte ihn.’ Wir werden in Jerusalem einziehen als Eroberer,
und in Jaffa als Eroberer, und in Haifa als Eroberer und in Aschkelon
als Eroberer....
Segen
über den, der seine Söhne auf dem Weg von Dschihad und Shahada
erzieht!”
(Dr.
Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA- TV, 3. August 2001)
Palästinensische
Kinder verehren Shahada von einem frühen Alter an, wie das etwa
im „Shahid Spiel” zum Ausdruck kommt, in dem die Kinder das Begräbnis
eines Shahid spielen. Eine interessante Bemerkung zu diesem Spiel: Die
Kinder streiten sich darum, wem die Ehre zufällt, das tote Kind
zu spielen. „Ich bin jünger als du. Ich sollte derjenige sein,
der stirbt!” sagt ein 6-Jähriger. Schon in diesem frühen Alter
haben sie die Botschaft internalisiert, dass die ehrenvolle Rolle diejenige
des Shahid ist.
Das
„Shahid-Spiel”, wie es in den Medien der PA beschrieben wird:
|
|
„Nada,
ein 7-jähriges Mädchen, sagt zu ihren Freunden: ’Lasst uns
das Shahid-Spiel spielen!’ Die Kinder nehmen ein altes Tuch, welches
sie auf dem Boden ausbreiten, und dann streiten sie sich darum, wer
den Shahid spielen darf. Fa'iz, 6-jährig, sagt: ’Du warst gestern
der Shahid, heute bin ich dran! Ich bin jünger als du. Ich werde
der sein, der stirbt!’
„Dann
legt er sich auf das Tuch. Nada, die Rolle der ’Mutter des Shahid’ spielend,
weint und schreit den übrigen Kindern zu, Fa’iz aufzuheben, der
in sein ’Leichentuch’ gewickelt ist. Die Kinder ziehen umher mit dem
Ruf ’Allah Akbar! Macht Platz für den Shahid!’ Dazu schwingen sie
Spielzeug-Kalaschnikows (AK-47)...”
(Offizielle
Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 26. Dezember 2001)
Im
Juli 2002 wurden zwei elfjährige Mädchen in den Studios des
offiziellen Fernsehens der Palästinensischen Autonomiebehörde
in einem Interview befragt. Neben anderen Themen sprachen sie über
ihr persönliches Verlangen, den Tod durch Shahada zu erreichen
- den Tod für Allah - und darüber, dass dieser Wunsch in „jedem
palästinensischen Kind” lebe. Es ist auffallend, dass ihr Todeswunsch
als ein persönliches Ziel formuliert wurde, nicht verbunden mit
dem Konflikt mit Israel, da sie überzeugt waren, dass Sterben für
Allah dem Leben vorzuziehen sei. Ihr Ziel im Leben ist es nicht, ein
schönes Leben zu leben, sondern den richtigen Tod zu erlangen -
Shahada.
Nachfolgend
Auszüge aus der Fernseh-Diskussion
Interviewer:
„Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass
es schön ist?”
Walla:
„Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada. Was
könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”
Interviewer:
„Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische
Volk, oder Shahada?”
Walla:
„Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida
geworden bin. Wir werden nicht ewig Kinder bleiben.”
Interviewer:
”OK. Jussra, würdest du dem zustimmen?”
Jussra:
„Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese
Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben,
sondern vom Jenseits. Nicht wie andere Jugendliche sind alle palästinensischen
Jugendlichen heißblütig. Natürlich ziehen sie Shahada
vor, da sie ja Palästinenser sind.”
Interviewer:
„Ich möchte dich fragen: Liebst du wirklich den Tod?”
Jussra:
„Es gibt einen Unterschied zwischen Tod und Shahada.”
Interviewer:
„Nein, ich meine die Abwesenheit, die im Tod ist, die physische Abwesenheit.
Liebst du den Tod?”
Jussra:
„Kein Kind liebt den Tod. Die Kinder Palästinas haben das Konzept
akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch Shahada sehr
gut ist. Jedes palästinensische Kind, das ungefähr 12 Jahre
alt ist, sagt ’O Herr, ich möchte ein Shahid werden.’” (’Brief
des Volkes’, PA-TV, 9. Juni 2002)
„72%
der Kinder, die aus allen Bezirken Gazas ausgewählt wurden, drückten
ihre Hoffnung aus, in den Auseinandersetzungen Shahids zu werden...”
(’Sout Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 24. Januar 2002)
„...79-80%
der Kinder drückten ihre Bereitschaft aus, Shahids zu werden.”
(Offizielle
Tageszeitung der PA, Al-Hajar Al-Jadida, 18. Juni 2002)
„Ich
schwöre dir bei allem, was mir lieb ist, dass ich dein Land reinigen
werde... Für dein Land werden wir sterben, wir werden zur Shahada
vordringen in Gruppen!” (Junge der 10. Klasse liest ein Gedicht, PA-
TV, 23. August 2002)
„Die
Bewohner des Dorfes Jassid... fanden die drei Mädchen, die vor
zwei Tagen verschwunden waren, nach einem ganzen Tag intensiver, angestrengter
Suche.
Einwohner
von Jassid teilten mit, dass die drei Mädchen im Alter von 10,
11 und 12 Jahren Kleider, Nahrung und etwas Geld eingepackt und sich
mit dem Ziel Jerusalem Richtung Osten auf den Weg gemacht hatten, um
dort Shahada zu erreichen. Die Mädchen gelangten bis zu einem Kontrollposten
der PA, und dort überzeugte sie der diensthabende Offizier zurückzukehren.
Die Kinder sagten aus, dass sie sich Waffen beschaffen und nach Jerusalem
gelangen wollten, um dort Shahada zu erreichen, und dass der Kontrollposten
der israelischen Armee sie nicht von ihrem Streben nach Shah
Zudem
hat sich ein 17-jähriges Mädchen bei einem Selbstmordattentat
in Jerusalem in die Luft gesprengt.
Nachfolgend
Geschichten aus der Presse:
Drei
14-jährige Jungen machten sich auf, ein israelisches Dorf anzugreifen,
in der Hoffnung, dabei auch selber umzukommen. Sie hinterließen
Abschiedsbriefe, die Formulierungen aus dem Fernsehfilm „Abschiedsbrief“
enthielten, der Hunderte von Malen im Fernsehen der PA gesendet wurde:
„Das Kind Jussouf Zaakut schrieb:
,...Weine nicht um mich. Begrabe mich mit meinen Brüdern und mit
den Shahids...’”
(The
New York Times, 25. April 2002)
Zwei
Brüder, die an den Konfrontationen teilnahmen, hinterliessen Abschiedsbriefe
an ihre Eltern, in denen sie die Hoffnung ausdrückten, selber getötet
zu werden: „Er schrieb Sätze über die Liebe zum Land und die
Liebe zu Al-Aksa und davon, ein Shahid zu werden, für die Freiheit
und Unabhängigkeit. Er bezeichnete sich selber als Shahid. In einer
seiner Notizen schrieb er:
,Der
Held Shahid, Jassir Sami Al-Koussba, starb als Shahid auf dem Land Palästina...’”
„Sammir
schrieb den folgenden Satz in einer seiner Notizen, einige Tage bevor
er ein Shahid wurde: ,Mutter! Weine nicht um mich, wenn ich getötet
werde. Der Tod erschrickt mich nicht, mein Streben ist es, ein Shahid
zu sein’”
(,Sout
Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 28. Februar 2002)
Ajjat
Al Achris begab sich am 29. März 2002 mit einem Sprengstoffgürtel
in einen Supermarkt in Jerusalems Stadtteil Kirjat Jovel. Sie war 17
Jahre alt. Der Wachmann an der Tür, der vermutete, dass sie eine
Terroristin sei, drängte sie nach draußen; daraufhin zündete
sie ihren Sprengsatz und tötete dabei den Wachmann und ein 17-jähriges
israelisches Mädchen.
Die
Palästinensische Autonomiebehörde hat für ihre jungen
Kinder eine gewaltsame, todesverherrlichende Realität geschaffen,
indem sie ihnen beigebracht hat, den Tod für Allah - Shahada -
als ein Ideal zu betrachten, von dem erwartet wird, dass sie es erreichen.
Wie Arafat es in seiner Botschaft an Kinder ausdrückte: „Ist es
nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held
ein Shahid wird?”
Die
Beispiele in diesem Bericht stellen eine repräsentative Auswahl
dar, die die umfassende Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörden
aufzeigt. Wenn nur schon 1% der Kinder versuchen, ihre „Pflicht” zu
erfüllen und nach Shahada durch Selbstmordattentate zu streben,
werden die Auswirkungen verheerend sein. Die Ziele der künftigen
palästinensischen Terrorwelle werden Israel und wahrscheinlich
auch andere westliche Demokratien sein.
Heute
glaubt eine ganze Generation von palästinensischen Kindern, Opfer
der Indoktrination und der Propaganda der PA, dass ihr Tod für
Allah im Kampf die höchste im Leben erreichbare Errungenschaft
sei. Diese Erziehung ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte des palästinensischen
Volkes, und reiht die Palästinensische Autonomiebehördeörde
unter die größten Kindsmisshandler der Geschichte ein.